Jugendstil - Art Déco - Kunst um 1900
mit Sonderthema Wiener Kunst 1900 - 1930
Kapitel: Holland, Dänemark, Schweden
| 29 , 24.04.2006 |
| 1121 |
Akseli Gallen-Kallela |
| Pori 1865 - 1931 Stockholm |
Illustration zum finnischen Nationalepos Kalevala VI, 1912 |
| Karge nordische Winterlandschaft mit einem bewaffneten Held und seiner Mutter am linken Bildrand. 21,5 x 22 cm (Darstellung); 45 x 35 cm (Blattgröße). Heliogravur auf Bütten. Im Unterrand Druckvermerk in Versalien mit Künstlername, Vers aus dem Epos Kalevala VI, Bez. der Technik und mit Datierung.
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€ 110,00
$ 160.00 |
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Die Kalevala ist das von Elias Lönnrot im 19. Jahrhundert aus zahlreichen volksnahen Quellen zusammengestellte finnische Nationalepos. Sie gilt als eines der bedeutendsten literarischen Werke in finnischer Sprache und hat weit über den finnischen Kulturkreis hinaus gewirkt. Der Name leitet sich von dem Urvater der besungenen Helden, Kaleva, ab und bedeutet wörtlich "Land Kalevas". Der Standardtext der Kalevala besteht aus 22.795 Versen, die in fünfzig Runen genannte Gesänge eingeteilt werden können .
Der bedeutende finnische Maler und Graphiker Akseli Gallen-Kallela (vor 1907 'Axel Gallén') studierte in Paris u.a. an der Académie Julian zwischen 1884 und 1889. 1895 siedelte er nach Berlin um, wo er das Radieren lernte und eine Ausstellung zusammen mit Edvard Munch veranstaltete. Ab 1898 hielt er sich in Italien auf, um die Kunst und Technik des Frescos zu erlernen. Für seine Fresken im finnischen Pavillon auf der Pariser Weltausstellung 1900, die Szenen aus dem finnischen Nationalepos 'Kalevala' zeigten, wurden ihm zwei Gold- und eine Silbermedaille zuerkannt. Er entwarf zwischen 1911-13 sein Haus und Atelier am Stadtrand Helsinkis im Jugendstil.