Moderne und Zeitgenössische Kunst
Kapitel: Kunst nach 1945 - Moderne und Zeitgenössische Kunst
| 71 , 10.11.2011 |
| 107 |
Anja Decker |
| Berlin 1908 - 1995 München |
Vertikale Komposition, 1964 |
| Farbige Monotypie auf bräunlichem Maschinenbütten. 60,8 x 43 cm (Blattgröße). In der Ecke rechts unten sign. und dat.: A. Decker 64. Im Passepartout. |
€ 550,00
$ 780.00 |
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Die Malerin Anja Decker, deutsch-russischer Herkunft, studierte Malerei im Sommersemester 1928 an der Ecole des Beaux-Arts Lausanne sowie an der Münchener Akademie bei Angelo Jank, Adolf Schinnerer und Julius Hess und war auch Meisterschülerin von Olaf Gulbransson. 1938 setzte sie ihre Studien in Paris fort. Ab 1953 wandte sie sich der abstrakten Malerei zu. 1959 widmete ihr die Galerie Van de Loo in München eine Ausstellung, 1965 nahmm sie an den Ausstellungen des 'Kreises Junger Kunst' im Lenbachhaus sowie an den Sommerausstellungen im Haus der Kunst teil. Ab 1965 lebte sie hauptsächlich in der Toskana und stellte kaum mehr aus, trotz reger Maltätigkeit. Die Wiederentdeckung erfolgte 1989 durch die Galerie Pabst. München.
Zu Werken der Künstlerin allg. siehe: Ausst. Kat. Anja Decker, Bilder aus den Jahren 1952-70, Galerie Pabst, München1989.